Publikation: Mädchen aufklären und Bildung ermöglichen

"Puberty Education and Menstrual Hygiene Management", die neunte Veröffentlichung in der UNESCO-Reihe "Good Policy and Practice in Health Education", hat das Ziel, Ignoranz und Schamgefühle zu überwinden, denen sich noch immer Millionen Mädchen weltweit ausgesetzt sehen.

Die Pubertät ist eine Phase voller Veränderungen für alle jungen Menschen, aber besonders für Mädchen stellt diese Zeit immer wieder eine Herausforderung dar. Viele junge Frauen sind nicht aufgeklärt und damit unvorbereitet auf die großen Veränderungen, die ihr Körper während der Pubertät durchmacht. Daraus resultieren nicht nur Angst und Verwirrung, auch für die schulische Bildung kann eine fehlende Aufklärung ein großes Hindernis darstellen. In manchen Teilen der Welt berichten zwei von drei Mädchen davon, nicht gewusst zu haben, was mit ihrem Körper passiert, als sie ihre erste Menstruation erlebten. Unwissen, Angst und die gefühlte Isolation können sich negativ auf die körperliche und geistige Entwicklung auswirken und schließlich zu einem verminderten Selbstwertgefühl und einem Abfall in der schulischen Leistung führen.

Mangelnde Aufklärung beeinflusst den Schulerfolg

Rückgang des schulischen Engagements

Einer Studie aus Ghana zufolge berichten 95 Prozent der befragten Mädchen, manchmal die Schule aufgrund der Menstruation zu verpassen (Scott L, Dopson S, Montgomery P, Dolan C and Ryus C (2009, draft) Impact of providing sanitary pads to poor girls in Africa. University of Oxford). Laut einer Studie aus Äthiopien gaben 39 Prozent der befragten Mädchen an, einen Leistungsabfall in dieser Zeit zu bemerken (Abera Y (2004) Menarche, menstruation related problems and practices among adolescent high school girls in Addis Ababa. MSc thesis). Oftmals führt eine Kombination mehrerer Faktoren - unzureichende oder keine Sanitäranlagen in Schulen, Angst- und Schamgefühle - zu einem Rückgang des schulischen Engagements in dieser entscheidenden Lebensphase.

Internationale Unterstützung mobilisieren

Mädchen, die Angst haben, während ihrer Menstruation in die Schule zu gehen, haben weniger gute Chancen, zu starken, unabhängigen Frauen heranzuwachsen, sagt Irina Bokova, Generaldirektorin der UNESCO. Diese Publikation sei ein wichtiger Schritt, um die notwendige Unterstützung für die Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen in der Bildung zu mobilisieren, so Bokova. Zu den internationalen Partnern zählt auch Procter & Gamble, die mit ihrer Marke Always schon seit über 30 Jahren zur Aufklärung rund um das Thema Pubertät beitragen.

Selbstständigkeit und Unabhängigkeit von Mädchen fördern

Publikation: Strategien und Handlungsempfehlungen

Die Publikation stellt Strategien vor, die eine Zusammenarbeit aller Partner für eine erfolgreiche Bildung rund um das Thema Pubertät ab der Primarstufe ermöglichen sollen. Zudem werden klare Handlungsempfehlungen vorgestellt, die dazu beitragen sollen, dass junge Mädchen ihre Menstruation nicht mehr länger als Stigma sondern als natürliches Ereignis erleben. Diese Publikation ist Teil der Partnerschaft zwischen der UNESCO und der Marke Always® von Procter & Gamble, die im Jahr 2011 geschlossen wurde, um die Selbstständigkeit und Unabhängigkeit von Mädchen und jungen Frauen zu fördern.

Always Global Puberty Education Program

Interessierte können sich auf den Seiten 47 bis 50 der Broschüre näher über das Always Global Puberty Education Program informieren.

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